FASERVERBUNDTEILE
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Verfahren:
Das Handlaminieren ist das einfachste und älteste Verarbeitungsverfahren.
Neben dem Handlaminieren werden heute Vakuumverfahren sowie die Produktion in Autoklaven zur Herstellung von CARBON, CARB/S-GLASS, CARB/KEVLAR, Kevlar, ARMID usw. eingesetzt.
Geeignet für:
Inneneinrichtung, Leitwerksteile, Tragwerkskonstruktionen für Rumpf und Flügel, Bremsscheiben, Verkleidungsteile, Bremsklappen, Rotorblätter, Tanks, Teile für Zeppeline, Teleskopteile, großflächige Karosserieteile, Kardanwellen, Blatt- o. Spiralfedern, Drehstäbe, Stoßfänger, Chassisrahmen, Versteifungsteile, Stoßstangen, Hauben, Türen, Spoiler, Sitzschalen, Felgen...
Genauigkeit: Je nach Verfahren und Harzverwendung
Der Werkstoff der Zukunft!
Jahrelange Erfahrung mit den verschiedensten Materialien wie CARBON, CARB/S-GLASS, CARB/KEVLAR, Kevlar, ARMID usw. für den Prototypen und Musterbau ermöglichen uns auch ohne Einsatz von hochwertigen Werkzeugen Teile zu erstellen.
Je nach Ihren Anforderungen und Stückzahlen wird in Abstimmung mit Ihnen der minimalste Werkzeugaufwand definiert.
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Autoklav-Verfahren
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Das Autoklav-Verfahren ist eines der teuersten und aufwendigsten Verarbeitungsverfahren. Es wird in der Regel nur beim Einsatz von Prepregs angewandt. Prepregs sind mit einem speziellen Harz vorimpregnierte (Preimpregnated) und "angehärtete" Verstärkungsgewebe, die von spezialisierten Firmen (den sogenannten Prepregern) nach Kundenwunsch gefertigt werden.
Aus Prepregs lassen sich komplizierte, mechanisch und thermisch hochbelastbare Bauteile pressen. Der Faservolumengehalt liegt dabei über 60 %, der Luftporengehalt ist äußerst gering.
Aufgrund der hohen Kosten wird das Autoklav-Verfahren hauptsächlich zur Herstellung komplexer Bauteile mit höchsten Anforderungen z.B. in der Luft- und Raumfahrt (Airbus) sowie im Rennsport (Formel 1) eingesetzt.
Arbeitsschritte
1. Ablegen der einzelnen Prepreg-Lagen (manuell oder mittels Tapelegemaschine)
2. Abdecken mit Lochfolie, Saugvlies und Vakuumfolie
3. Vakuum anlegen (Dichtheit prüfen)
4. Aufbau in den Autoklaven bringen
5. Aushärten unter Druck und hoher Temperatur
6. Abkühlen
7. Belüften und Entnehmen
Während beim "normalen" Vakuumverfahren ein max. Druck von 1 bar erreicht wird (nämlich der Umgebungsluftdruck) kann der Autoklav, der ja ein Druckgefäß darstellt, einen Druck von > 6 bar auf das Laminat bringen. Um Prepregs aushärten zu können, wird im Autoklav üblicherweise eine Temperatur von 170 °C erzeugt.
Formen
GFK, Metall, Holz, Gips
Für die Herstellung großer, sphärisch geformter CFK-Bauteile werden meist CFK-Formen verwendet, da aufgrund der annä- hernd gleichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten von Form und Bauteil der Verzug der Bauteile äußerst gering ist.
Merkmale des Autoklav-Verfahrens:
- hohe Investitionen erforderlich
- arbeitsintensiv
- lange Taktzeiten (bedingt durch den manuellen Aufbau
- Aufheiz- und Härtezyklus bis zu 7 h).
- höchste Festigkeiten der Bauteile
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Muster-/Prototypenbau-/Modellbau
Die Voraussetzung! So gut wie die Modell sind können später auch nur die Teile sein!
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Letzte Aktualisierung: Am Samstag, 28.05.2005 um 10:02 Uhr
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